Achim Schmidt

Achim Schmidt Schmidt fotografiert seit seiner Kindheit. Haben anfänglich überwiegend Landschaften seine Motivwelt dominiert, so ändere sich sein Wirkungsbereich bald in den Kosmos der People- und Tierfotografie. Heute liegt sein Aufnahmeschwerpunkt immer noch im den Bereichen People-, Tier- und Naturfotografie. Er arbeitet sowohl Outdoor als auch im eigenen, mobilen Studio mit viel Leidenschaft zum Bild. Seit vielen Jahren arbeitet er ausschließlich digital und bearbeitet seine Fotos seit vielen Jahren selbst. Seine Leidenschaft gehört hier der Fineartbearbeitung. So läßt er seine Motive auf seine ganz eigene Weise erstrahlen. Desweiteren bietet er mit Gina Biernath im Projekt „erlebnisshooting“ einzigartige Fotoshootings mit emotionalen Bildern an. Dazu gehören unter anderem Fotoshootings mit Greifvögeln, Pferden, Hunden und vielen anderen einmaligen Shootingideen. Daneben reizen ihn immer wieder ganz besondere Fotokunstprojekte, wie aktuell beispielsweise das Projekt MobileArt , bei welchem alle Aufnahmen ausschließlich mit Mobiltelefonen gefertigt und auch bearbeitet werden. Persönlicher Kontakt Email: achim (at) photo2day (punkt) de Flickr: http://flickr.com/schmidtachim Facebook: http://fb.com/schmidtachim Weitere fotografische Projekte Erlebnisshooting – http://www.erlebnisshooting.de/ Facebook: http://fb.com/AchimSchmidtPhotoart/

Werkzeuge zur Bildbearbeitung

Bildbearbeitung ist ja immer wieder ein gerne besprochenes Thema unter Fotografen. Und oft kommen die Fragen, was nutzt man zur Bildbearbeitung, was ist gut, was ist günstig, etc.

In meinem heutigen kleinen Blogartikel möchte ich Euch nun einige Tools vorstellen, welche ich persönlich immer wieder nutze. Dabei trifft man auf Klassiker, aber auch auf einige kleine nützliche, evtl. nicht so bekannte Tools. Ich weiß auch, dass es noch viele andere Programme gibt, welche diese Zwecke erfüllen, beschränke mich jedoch hier auf diejenigen Tools, welche ich selbst auch nutze. Weiterlesen

Oft gefragt: Neue Kamera – aber welche ?

Immer wieder die gleiche Frage – ich möchte eine neue Kamera, aber welche soll ich mir zulegen ? Wenn es die erste Kamera ist, ist diese Frage ja zumindest zum Teil noch zu verstehen. Auf dieses Thema sind wir schon mal im Artikel „Was brauchst der Fotoeinsteiger“ hier eingegangen. Gerade jetzt vor Weihnachten lese ich aber diese Frage auch von Leuten, die schon länger fotografieren. Und da verstehe ich es nicht wirklich.

Denn zum einen sollte jeder Fotograf, der sich nun eine neue – meist bessere – Kamera anschaffen will doch wissen, was er bei seiner aktuellen Kamera vermisst oder ihn stört. Zum anderen sollte er auch wissen, was er für seine fotografischen Zwecke benötigt. Alle Kamerahersteller halten die technischen Datenblätter der Kameramodelle online.

Statt hier in Foren zu fragen und auf die Meinung vieler anderer zu hören, die den eigenen Bedarf gar nicht kennen, empfehle ich eine etwas andere Herangehensweise.

Ermittelt zunächst zunächst mal was ihr braucht. Sprich:

  • Welche Aufnahmebereiche will ich damit abdecken ?
  • Wie schnell muss die Kamera sein ?
  • Bringt mir ein APS-C oder Vollformatsensor mehr ?
  • Welches Budget habe ich ?
  • Welches Rauschverhalten brauche ich für meine Aufnahmebereiche ?
  • Welche Belichtungszeiten brauche ich wirklich ?
  • Hat eine Spiegelreflexkamera Vorteile oder eine spiegellose oder gar eine Kompktkamera ?
  • usw …

Macht Euch damit einen Anforderungskatalog und dann ab auf die Webseiten der Hersteller. Gleicht diese Anforderungen mal mit den technischen Eigenschaften der Kameramodelle ab. Und zieht auch die älteren in  Modelle in Betracht. Denn vielleicht erfüllen die Eure Anforderungen sogar besser und sind aktuell für kleines Budget – oft auch günstig gebraucht – zu bekommen.

Niemand kann Euch die Frage, was zu Euch passt besser beantworten als ihr selber. Und lasst Euch nicht durch das aktuelle Marketing blenden. Denn nicht immer passt die neuste, tollste, angeblich beste und teuerste Kamera zu Eurem Bedarf. Eine Kamera ist schließlich ein Werkzeug, dass den Fotografen bei seiner Arbeit unterstützen soll und kein Statussymbol oder Dekoobjekt. Schließlich kaufe ich mir auch keinen Hilti-Bohrhammer wenn ich einen einfachen Akkuschrauber brauche …

DxO kauft NIK Collection von Google

Das französische Unternehmen DxO, unter anderem bekannt für die Fotosoftware DxO OpticsPro, hat Ende Oktober die NIK Collection von Google gekauft und will diese nun auch wieder weiterentwickeln. Nachdem Google das ursprüngliche Entwicklerunternehmen 2012 kaufte, wurde an diesen beliebten Werkzeugen leider keine Entwicklung mehr betrieben. Dies soll sich nun bei DxO ändern. Ein erstes Ergebnis dieses Aquisition dürfte die Verwendung der Control-Point Technologie in DxO’s neuer Photobeabeitung PhotoLab sein.

Auf eine erste Nachfrage ob die Tools auch weiterentwickelt werden und auch weiterhin als Plugins für Photoshop zur Verfügung gestellt werden und wenn, zu welchen Konditionen, heißt es in einer ersten kurzen Stellungnahme seitens DxO lediglich, man supporte aufgrund der laufenden Aquise noch nicht die einzelnen Filter, integriere jedoch die Conrtol-Point Technologie als U-Point Technology ins hauseigene neue PhotoLab.

Es bleibt also offen, ob es die NIK Collection auch weiterhin in der gewohnten Weise für Photoshop geben wird oder ob sie irgendwann exklusiv in DxO’s Fotosoftware aufgehen und nur noch dort zur Verfügung stehen.

Wer sich die aktuelle Version der Tools nochmal sichern will, kann dies aktuell über DxO machen, gegen Angabe seiner Emailadresse.

Downloadlink: https://nikcollection.dxo.com/ 

Was braucht der Fotoeinsteiger ?

In vielen Einsteigerforen taucht regelmäßig die Frage von Fotoneulingen und -interessierten auf: „Was brauche ich zum Einstieg in die Fotografie ?“ oder „Ist diese oder jene Kamera besser ?“. Dabei ist der Einstieg eigentlich ganz leicht. Man braucht nämlich viel weniger, als meist angenommen wird.

Gerade Einsteiger müssen sich erstmal mit der Thematik Fotografie, also mit dem Handwerk an sich vertraut machen. Die optischen und physikalischen Zusammenhänge erlernen, das Auge fürs Motiv entwickeln. All das geht mit nahezu jeder Spiegelreflex- oder Systemkamera. Schöne Bilder können nämlich alle Kameras machen, wenn der Fotograf weiß, was er macht, gutes Licht hat und im richtigen Moment auslöst.

Leider lassen sich gerade Anfänger vom Marketing der neusten und technisch aktuellsten Kameramodelle verleiten. Oft mit frustrierendem Ergebnis, da man über den Automatikmodus nicht herauskommt. Aber gerade dann fängt Fotografieren erst an. Das durchdachte Spiel mit Motiv, Blende, ISO, Belichtung macht ein gutes Foto aus.

Meine persönliche Empfehlung für alle Anfänger und Interessierten – ab zu Ebay. Da kann man für oft schon sehr kleines Geld eine schöne Starterausrüstung bekommen. Für 100 bis 200 Euro bekommt man gute Set’s die oft lange reichen, wenn man Fotografie ernsthaft betreiben möchte. Gebt nicht soviel auf die neusten Spielereien, nutzt lieber solide, erprobte Technik und lernt die Fotografie als Handwerk ! Dann gibts auch schöne Fotos.

Hier noch ein paar Beispielfotos. Alle gemacht in den letzten Tagen mit einer Canon EOS 10D von 2003 und einem ganz einfachen Canon 28-90mm Objektiv:

Das unbearbeitete digitale Foto – oder Mythos Out-of-Cam (OOC)

OOC – das ist das Schlagwort schlecht hin. Zumindest in diversen Fotoforen und Diskussionen, wenn es um Bildbearbeitung digitaler Aufnahmen geht. Dazu muss man natürlich erst einmal wissen, was in einer Kamera überhaupt passiert. Denn gemeint ist meist ein Foto, das nicht wissentlich menschlich per Software beeinflusst wurde. Dieser Vorstellung nahe kommen tatsächlich nur die originalen RAW – Dateien aus einer Kamera. Dies kann man aber kaum zeigen oder in Foren, SocialMedia, etc hochladen. Zum einen sind diese digitalen Negative sehr groß und die Formate oft nicht direkt anzeigbar. Also findet eigentlich immer eine Wandlung in JPG statt. Dabei ist natürlich zu beachten, dass hier wieder eine Software ins Spiel kommt, welches aus dem digitalen Negativ ein entsprechend entwickeltes Bild macht. Wenn man nun die JPG Konvertierung einfach so nimmt, wie die Software sie macht, halten die meisten Menschen dies für Aus der Kamera, sprich unbearbeitet.

Dies ist leider ein Trugschluss. Denn jede Software wandelt das Bild anders. Zum Vergleich habe ich ein RAW – Foto einer Canon EOS 5D nun mal in verschiedenen OOC – Versionen gespeichert. Sprich mit unterschiedlichen Programmen vom RAW ins JPG Format gewandelt, ohne die Voreinstellungen der Software zu Verändern. Dabei kommen dann sehr wohl unterschiedliche OOC – Fotos zu Tage. Das zeigt, wie variabel OOC sein kann, und dass die Bilder generell bearbeitet werden – eben ohne eigenes Zutun. Für mich persönlich der beste Grund, meine Bilder durch die digitale Dunkelkammer zu schieben und zu so entwickeln, wie ich sie möchte.

Hier die Fotos:

JPG direkt von der EOS 5DMKII gewandelt:

Konvertiert mit Adobe Camera RAW:

Konvertiert mit Affinity:

Kovertiert mit Irvanview:

Konvertiert mit Windows 10 Foto:

Facebooks Fotogruppen – was bringen sie …

Fotografie ist mittlerweile durchaus ein recht weit verbreitetes Hobby und man sieht durchaus viele gute Bilder aus der ganzen Welt. Natürlich ist dieser Trend auch in Facebook nicht zu übersehen. Alleine die Anzahl der verschiedenen Fotogruppen zeigen das mehr als deutlich. Aber was bringen uns die ganzen Fotogruppen tatsächlich, welche sind wirklich interessant ? Ich möchte in meinem heutigen Artikel den Sinn und Unsinn der Gruppen im Allgemeinen einmal etwas beleuchten und aus meiner persönlichen Sicht kommentieren.

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Die richtige DSLR Kamera für Einsteiger

Wahl der richtigen Einsteiger Kamera

Immer wieder wird in den Fotoforen und auch im persönlichen Gespräch gefragt, welche DSLR die richtige Kamera für Einsteiger oder Anfänger sei. Diese Frage ist generell nicht mit Modell A oder Hersteller B zu beantworten. Die aktuellen DSLR Kamera Hersteller sind alle auf einem recht hohen Niveau und mehr oder weniger gleichwertig. Für den Einsteiger ist es daher sinnvoll, einmal in den Fachhandel zu gehen, und sich die entsprechenden Modelle anzuschauen, in die Hand zu nehmen und damit im Laden ein wenig zu testen. Wichtiger als die Marke oder das Modell sind meiner Meinung nach hier das persönliche Handling.

Es ist also darauf zu achten, wie das Handling der entsprechenden Kamera ist, wie man persönlich mit der Software und der Menüführung klar kommt und ob die Einstellräder und Knöpfe für die eigene Hand gut und einfach zu erreichen sind.

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Mehr Leben im Blog …

… soll es hier auf unserer Seite künftig geben. Deshalb werden wir in unserem Blogbereich in Zukunft nicht nur wissenswertes rund um unsere Aktivitäten veröffentlichen sondern auch ganz allgemein viele – hoffentlich interessante, lustige und wissenswerte Infos rund ums Thema Fotografie. Und weil wir unserer Webseite mehr Leben einhauchen wollen, wird es natürlich künftig auch hier im Blog mehr Fotos von uns geben. Kleine Fotostrecken von unseren Touren oder auch mal ganz allgemein vom täglichen Wahnsinn.

Und ganz nebenbei – wir sind bei uns – sprich photo2day – auch noch offen für weitere Mitstreiter 🙂 Wer also Lust hat sich in dieses Gemeinschaftsprojekt einzubringen, kann gerne mit uns Kontakt aufnahmen.

Euer Photo2Day – Team

Fokuspunkt

Die meisten modernen Kameras arbeiten mit mehreren Sensoren zur Fokusierung. Die Stelle, auf welcher die Aufnahme scharfgestellt wird nennt man Fokuspunkt. In diesem Punkt liegt damit die errechnete Hauptschärfe der Aufnahme. Wichtig für die Aufnahme ist, dass es sich dabei eigentlich um eine Fokusebene handelt. Dies bedeutet, alles was auf der gleichen dreidimensionalen Ebene wie der Fokuspunkt liegt wird auf dem zweidimensionalen Foto die gleiche Schärfe haben.

Bei den meisten Kameras kann man den Fokuspunkt einstellen. Dabei kann man teilweise einen einzelnen Punkt angeben, Bereiche und Gruppen oder die genaue Wahl des Fokuspunktes der Kamera überlassen.

Objektivtypen

 

Man unterscheidet bei Systemen mit Wechselobjektiven generell zwei Objektivarten:

Festbrennweitenobjektive

Unter einem Festbrennweitenobjektiv – oder kurz Festbrennweite genannt – versteht man ein Objektiv, welches eine feste, nicht veränderbare Brennweite aufweist. Diese wird in Millimeter angegeben, beispielsweise „50mm“

Zoomobjektive

Im Gegensatz zu Festbrennweitenobjektiven besitzen Zoomobjektive einen flexiblen Brennweitenbereich. Dieser wird ebenfalls als Bereich in Millimetern, beispielsweise „70-300mm“ angegeben. Zoomobjektive sind in allen optischen Bereichen zu bekommen, also sowohl im Weitwinkel- als auch im Telebereich. Aufgrund der physikalischen Grundlagen der Optik werden bei solchen Zoomobjektiven mehrere Linsen, oder Linsengruppen verwendet, um den Brennweitenbereich realisieren zu können. Dies führt dazu, daß Zoomobjektive meist schlechtere Lichtdurchlässigkeit (s. Lichtstärke) haben als Festbrennweiten.