Fotolexikon

Fokuspunkt

Die meisten modernen Kameras arbeiten mit mehreren Sensoren zur Fokusierung. Die Stelle, auf welcher die Aufnahme scharfgestellt wird nennt man Fokuspunkt. In diesem Punkt liegt damit die errechnete Hauptschärfe der Aufnahme. Wichtig für die Aufnahme ist, dass es sich dabei eigentlich um eine Fokusebene handelt. Dies bedeutet, alles was auf der gleichen dreidimensionalen Ebene wie der Fokuspunkt liegt wird auf dem zweidimensionalen Foto die gleiche Schärfe haben.

Bei den meisten Kameras kann man den Fokuspunkt einstellen. Dabei kann man teilweise einen einzelnen Punkt angeben, Bereiche und Gruppen oder die genaue Wahl des Fokuspunktes der Kamera überlassen.

Objektivtypen

 

Man unterscheidet bei Systemen mit Wechselobjektiven generell zwei Objektivarten:

Festbrennweitenobjektive

Unter einem Festbrennweitenobjektiv – oder kurz Festbrennweite genannt – versteht man ein Objektiv, welches eine feste, nicht veränderbare Brennweite aufweist. Diese wird in Millimeter angegeben, beispielsweise „50mm“

Zoomobjektive

Im Gegensatz zu Festbrennweitenobjektiven besitzen Zoomobjektive einen flexiblen Brennweitenbereich. Dieser wird ebenfalls als Bereich in Millimetern, beispielsweise „70-300mm“ angegeben. Zoomobjektive sind in allen optischen Bereichen zu bekommen, also sowohl im Weitwinkel- als auch im Telebereich. Aufgrund der physikalischen Grundlagen der Optik werden bei solchen Zoomobjektiven mehrere Linsen, oder Linsengruppen verwendet, um den Brennweitenbereich realisieren zu können. Dies führt dazu, daß Zoomobjektive meist schlechtere Lichtdurchlässigkeit (s. Lichtstärke) haben als Festbrennweiten.

Blende

Als Blende bezeichnet man die Größe der Öffnung, welche Licht bei offenem Verschlussvorhang auf den Chip bzw. Film durchlässt. Dabei gilt, je kleiner die Blendenzahl (z.B. 2,8) desto größer ist die lichtdurchlassende Öffnung – je größer ist die Lichtmenge, welche pro Zeiteinheit auf den Chip auftrifft.